Split und Novalja

Der Trip von Dubrovnik nach Split verlief wirklich abenteuerlich. Mittlerweile vermuten wir, dass unser Navi wohl im „Adventure-Modus“ ist. Auf jeden Fall sind wir wieder einmal über einen unglaublichen Pass gefahren. Etwa 20 Kilometer vor der Passhöhe hat der ausgebaute Teil geendet und wir durften die Offroadfähigkeiten unseres Tourmobils testen. Der Weg war ein wenig mit der Strecke ins Höhenbachtal vergleichbar. Leider haben das Cafe Uta und die Rossgumpenalm gefehlt – aber seht unten selbst! Nach der Passhöhe gings wieder ins Tal wo ein Skigebiet idyllisch in den Bergen versteckt liegt.

In Split angekommen haben wir der Altstadt mit den zahlreichen historischen Gebäuden und den Hafen angesehen. Ein Männerchor in den Tempelanlagen führte das Duo Edelweiss in die Kunst des Männergesangs ein – sehr interessant. Im Anschluss gings gleich weiter in das Örtchen Novalja. Auf einer Insel gelegen, zeichnet sich das Dorf vor allem durch eine wunderschöne Bucht mit perfektem Strand aus. Dieser Strand bereitete uns in den nächsten beiden Tagen große Freude. Ein besonderes Highlight war natürlich das Wasserskidoo fahren. Irgendwie ein bisschen eine Mischung aus Go-Kart und Skifahren. Der Spaß kam dabei jedenfalls nicht zu kurz. Neben dem Aufenthalt am Badestrand erkundeten wir auch die zahlreichen Strandclubs und wurden nicht enttäuscht.

Am Donnerstag haben wir aufgrund des schlechten Wetters kurzerhand beschlossen die Heimreise schon einen Tag früher anzutreten. So machten wir uns nach dem Mittagessen auf Richtung Heimat. Dabei konnten wir endlich die obligatorische Schifffahrt einbauen. Denn ein guter Ausflug beinhaltet immer einen Abstecher auf die hohe See. So parkten wir Manis roten Blitz auf der Fähre und genossen die Aussicht vom Deck. Gut auf dem Festland angekommen gings dann Richtung Holzgau. Das Navi zeigte etwa neun Stunden Fahrzeit an – also eigentlich nur ein Katzensprung.

Nachdem es nun mit der Tour offiziell aus ist ein kurzes Resümee dazu: Nach insgesamt knapp 5.000 Kilometern, vierzehn Städten und zahllosen schönen Momenten sind wir wieder zurück daheim. Zahlreiche atemberaubende Naturspektakel, kulturell hochwertig Städte und wertvolle Begegnungen säumten unseren Weg. Musikalisch durften wir wieder viel dazu lernen und konnten ein wenig Geld für den guten Zweck zusammentragen. Zusammengefasst ist die Gegend definitiv einen Ausflug wert. Getreu dem Ausspruch „Die Welt ist ein Buch und wer nicht reist, liest nur eine Seite.“ durften wir wieder ein paar neue Kapitel aufschlagen. Dabei bleiben vor allem die Eindrücke der sich auf der Flucht befindlichen Menschen und die kulturellen Unterschiede zu unserem Heimatland prägnant im Gedächtnis – wie Bluatschink so schön singt: „Die Walt isch bunt.“

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The trip from Dubrovnik to Split had been a big adventure. Meanwhile we think our navigation system is in a kind of ‚adventure-mode‘. So we took an amazing road through the mountains. The good prepared part of the road ended and we had to take a really bad road for about 25 kilometers. It was like taking the road to one of the small valleys at our hometown. But our car is an amazing offroad-mobile.

In Split we took the chance to have a look to the many historical buildings and the nice harbour. Some local singers showed us to sing like real man – very interesting. After that we headed to the small village Novalja. Situated on an island it’s known for a very beautiful bay with an amazing beach. There we spent the next two days. One of the best moments just had been water scooting. They are just a mixture of driving a go-kart and alpine skiing. The fun factor is just amazing. Beneath the relaxing part on the beach we also had a look at the many beach bars and clubs.

At thursday we decided to leave one day earlier because of the bad weather. Therefore we started our journey back home after having lunch. To come back to the coast we took the ferry. Because in our opinion it’s necessary to take a boat cruise if you go on holiday. So we finally fullfilled this requirement. We parked Mani’s car on the ferry and enjoyed the view over the bay. When we reached the coastline we started our was home. The navigation system showed us that we will have to drive for about nine hours – no problem for us.

Bacause this is the last posting of this tour, it’s time for a short review: After more than 5.000 kilometers, fourteen cities and many magic moments we are back home again. Countells breathtaking nature spots, fascinating cities and interesting contacts made our holiday. We wer able to learn new things for our music and collect some money which we will donate to a social purpose. Like the famous quote ‚the world is a book and those who do not travel just read one page‘ we had a look in some totally new chapters. Especially the impressions from people heading European Union to get shelter and the cultural differences will stay in our mind – like Bluatschink (famous austrian band) said: ‚Die Walt isch bunt (world is coulerfull)‘.

 

Mostar und Sarajevo

Von Dubrovnik aus wählten wir die Route über einen schöne Gebirgsstraße nach Bosnien-Herzegowina. Im Land angekommen stechen einem sofort die zahlreichen Ruinen in Auge. Der Balkankonflikt hat das zentral gelegenen Land besonders schwer gezeichnet. Als erstes Ziel stand das bekannte Städtchen Mostar am Programm. Die Brücke mit der dazu gehörenden Altstadt zählt nicht umsonst zum UNESCO-Weltkulturerbe. Nach einem landestypischen Mittagessen haben wir die Altstadt erkundet. Besonders imposant waren die Brückenspringer. Diese Springen von der unglaublich hohen Brücke in den darunter liegenden Fluss. Natürlich mit lautstarkem Applaus der zahlreichen Touristen.

Die nächste Etappe führte uns bereits in die Landeshauptstadt Sarajevo. Auch hier sind die vielen zerstörten und beschädigten Gebäude bereits bei der Ankunft ins Auge gestochen. Nach einem schnellen Abendsnack haben wir die zahlreichen Bars der Stadt ein wenig erkundet. Früh am Morgen gings dann gleich zur Stadtführung. Unser Tourguide Neno erzählte uns viel Bemerkenswertes und Neues über die Geschichte der Stadt. Besonders einprägsam war sein Erlebnisbericht über die Belagerung der Stadt. Als Sechsjähriger hat er insgesamt 44 Monate mit zahlreichen anderen im Kellergeschoss seines Wohnblocks gelebt. In dem Zeitraum gab es nach seinem Bericht im Durchschnitt 300 Explosionen pro Tag in der Stadt. Besonders der Artilleriebeschuss und die Scharfschützen erschwerten die Lebensbedingungen ungemein. Doch die Stadtbewohner hatten sich bemerkenswert schnell darauf eingestellt und so wurde beispielsweise der Schulunterricht kurzerhand in den Keller verlegt. Die Zeit beschrieb er auch aus vielen anderen Gesichtspunkten (Nahrungsmittelversorgung, Versorgung mit Medikamenten, etc.) als sehr entbehrensreich. Dafür hat er für sich gelernt die kleinen Dinge des Lebens zu schätzen. Beispielsweise hat er sich als Kind in der belagerten Stadt derart über die von seiner Mutter vom Schwarzmarkt (im Tausch gegen ein Paar echte goldene Ohrringe) mitgebrachte Schokolade gefreut, dass er sie am ersten Tag gar nicht aufessen wollte. Schlussendlich wurde Sarajevo mit Hilfe internationaler Unterstützung wieder zu einer normalen Stadt. Sein Lebensmotto „Vergeben aber niemals vergessen“ hilft ihm mit den Erlebnissen umgehen zu können.

Die Schilderungen des Tourguides stimmten uns schon ein wenig nachdenklich. Immerhin ist er in etwa in unserem Alter. Wir in Mitteleuropa mussten dankenswerterweise nichts vergleichbares mitmachen. Seit Gründung der Europäischen Union ist es nämlich zu keinen bewaffneten Konflikten innerhalb der Mitgliedsstaaten mehr gekommen. Somit trägt das größte Friedensprojekt das unser Kontinent je erleben durfte definitiv zum Erhalt von Frieden und Wohlstand bei. Aus unserer Sicht durchaus bedenklich, dass sich die Popularität des Staatenbundes gerade in Ländern wie Österreich zunehmend verschlechtert. Auf jeden Fall hat uns der Besuch und die Begegnungen in der Stadt über den in unserem Land herrschenden Frieden große Dankbarkeit verspüren lassen.

Als Österreicher ist natürlich die Stelle an der Kronprinz Franz-Ferdinand mit seiner Frau erschossen wurde von besonderem Interesse. Dabei ist uns vor allem ein kleiner aber durchaus feiner Unterschied in der Alltagssprache aufgefallen. Im Zusammenhang des Attentats spricht man ja in Österreich im Alltagsleben oftmals vom „Auslöser“ des Ersten Weltkriegs. In Sarajevo ist der Terminus „excuse“ (Entschuldigung/Ausrede) verbreiteter.

Auch sonst hat die Stadt viel zu bieten und ein Großteil der Gebäude sind bereits wieder aufgebaut und instandgesetzt. Unseren Auftritt mussten wir leider aufgrund von sehr starkem Niederschlag im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser fallen lassen. Nach dem Abendessen mit klassichem Sushi gings ins Appartement um für die folgende Etappe fit zu sein. Es geht nach Split und Zrce.

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From Dubrovnik we took a lovely road through the mountains to find our way to Bosnia-Herzegovina. When we passed the boarder controls many destroyed houses were everywhere. First we headed towards the small city Mostar. The stone bridge with the buildings around are part of UNESCO-world heritage. After we had a regional lunch we explored the old town. Especially the guys which jumped from the bridge impressed us very much. It’s a quite famous tradition that man jump into the river under the bridge. The tourist naturally like this spectacular jumps.

After Mostar we went to the capital city Sarajevo. There also many damaged and destroyed people are visible. After a small dinner we explored the pubs of the city. In the early morning we went to our city tour. Our tourguide Neno told us remarkable and interesting facts about the city. His stories about the time when Belgrad was surrounded by military troups had been very special. When he was six years old he spent 44 months together with many other people in the basement of their block. In this time on average 300 explosions had been counted within the city. Especially the massive strikes of artellery and the snipers made life quite complicated. But the inhabitants learnded to deal with the new situation very fast. For example school just got relocated and took part in the basement. He described the time as quite hard. For example the supply with food and medicine was not the best. But during this period he learned to be happy about the small things in life. For example when his mother brought him chocolate during the war. He was so happy that he refused to eat it on the first day. Finally Sarajevo gut supported by various nations and got back to business as usual. His favorite sentence is ‚always forgive, never forget‘. This helps him to deal with the things he had to through during the war.

The stories from our tour guide left back a strange feeling. Even if he is quite the same age than us, he lived such a different life. We have grown up in the heart of europe. There we never had to go through such situations. Since European Union had been established no armed conflict within the members started again. Therefore the biggest project for peace ever been started on our continent quite works. So in our opinion it’s even more strange why popularity of the EU is still decreasing in developed countries like Austria. Nevertheless the visit in and the people we met in Sarajevo reminded us quite that we have to appreciate the fact that we are able to live in peace at our home country.

For Austrians the place where crown prince Franz-Ferdinand and his wife got shot is quite something special. There we found out that there is a small but important difference in the everyday language. In the matters of the murder we tend to call the situation as the ‚Auslöser‘ (reason) for the war. In Sarajevo they just talk about the ‚excuse‘ for the war.

In addition to the grad tour Sarajevo is still worth a visit. Many houses are already rebuilt again. Our plans to make some street music on the evening just had been crossed by a long lasting rain. After dinner at a sushi bar we went to our flat to recover a little for the trip to Split an Zrce on the next day.

Dubrovnik

Richtung Kotor erwarteten uns gleich mehrere Abenteuer. Zuerst lotste uns unser Navi über einen gewaltigen Gebirgspass (vergleichbar mit unserem Hahntennjoch). Dort mussten wir knapp vor dem Ende umdrehen, da die Straße noch für zweieinhalb Stunden gesperrt bleiben sollte. Somit durften wir den gesamten Pass wieder retour fahren und eine Alternativroute nehmen. Nach etwa einer Stunde Fahrzeit war auch dort Schluss – Straßensperre Nummer zwei. Die dritte Alternativroute wäre nochmals ein Umweg von eineinhalb Stunden gewesen. So haben wir einfach die Stunde abgewartet. Die Belohnung dafür war allerdings umso größer. Die Bucht von Kotor präsentierte sich in einem großartigen Naturschauspiel. Klare Sicht und Nebelbänke wechselten sich im Minutentakt ab – absolut sehenswert.

Nach einer Fotosession gings weiter zum eigentlichen Tagesziel – Dubrovnik. Die Küstenstraße war ein Highlight und auch der erste Blick auf das bekannte Küstenstädtchen bereitete uns große Freude. Der Sonnenuntergang über der Altstadt ging gerade in die rote Stunde über. Somit nutzten wir den Moment und testeten ausgiebig unsere Kameras. Im Anschluss gings zur Unterkunft. Um ein wenig zu entspannen gabs diesmal eine Wohnung mit Pool und Strandnähe. Den Abend haben wir gleich auf der Terrasse bei einem guten Fläschchen kroatischem Rotwein ausklingen lassen.

Morgens sind wir dann gleich in den Pool gehüpft und haben ein wenig relaxt. Im Anschluss gings gut erholt mit dem Bus in die Altstadt. Dort gabs unglaublich viel zu sehen. Die Altstadt ist sehr gut erhalten und wirklich einzigartig. Der obligatorische Besuch eines Fischrestaurants durfte natürlich nicht fehlen. Die Fischsuppe ergänzt durch den Fisch des Tages waren ein wahrer kulinarischer Hochgenuss. Nach dem Mittagessen sind wir gleich mit der Seilbahn zur Festung hoch über Dubrovnik gefahren. Von oben war der Ausblick überwältigend. Österreichische und schweizer Seilbahntechnik haben das Erlebnis wieder einmal möglich gemacht. Nach der anstrengenden Tour sind wir gleich noch an den Strand und haben einen gemütlichen Abend verbracht. Später haben wir uns noch zum klassischen „kluppa“ ins Nachtleben gestürzt – sensationell!

Am nächsten Tag stand der erste Badetag des Urlaubs auf dem Programm. So gings direkt zum Strand, wo wir einen perfekten Tag verbrachten. Den krönenden Abschluss bildete das Abendessen am „Copa Cabana Beach“. Um für den Folgetag fit zu sein, haben wir den Abend gemütlich in der Unterkunft verbracht. Morgens sind wir dann bei strahlendem Sonnenschein gleich Richtung Mostar und Sarajevo aufgebrochen. Dort gibts dann den nächsten Blogeintrag.

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On our way to Kotor many adventures have been waiting for us. First of all our navigation system took us over a real great road in the mountains. When we almost reached the end of it, we had to turn back because the road was closed. When we took the other route to our destination we also had to stop and wait for about an hour. Finally we were able to pass and we received a nice view for our patience. The bay of Kotor had been amazing. Clear view combined with a little amount of fog made it very nice.

After taking lots of pictures we continued our way to our destination Dubrovnik. The road on the coast and the first time we saw the nice city had been amazing. The sunset over Dubrovnik and the so called ‚red hour‘ forced us to test all the great cameras we have with us. When we arrived at our flat we spent a nice evening there.

In the morning we jumped into our pool and enjoyed the croatian sun. Then we took the bus to the old town. Many nice spots waited for us to be discovered. For lunch we went to an amazing fish restaurant. The fish soup with the fish from todays catch really made our day. Then we took the cable car to the fortress high above the city. Again austrian and swiss companies made this amazing view over the city possible. After the exhausting tour we went to the beach where we enjoyed dinner. Later that day we went out for ‚klupping‘ (only bears know what that means 😉 ).

On the next day the first day at the beach waited for us. Therefore we walked to ‚Copa Cabana Beach‘ and relaxed the whole day. In the evening we had dinner in a cosy restaurant there and went to bed quite earlyl. On the next morning we headed to Mostar an Sarajevo. There we will post again.

Podgorica

Der Weg nach Podgorica war wieder einmal von einer überwältigenden Landschaft geprägt. Berge die in großen Seen enden und wunderschöne Hügel wechselten einander ab. Am Grenzübergang erwartete uns diesmal ein besonderes Erlebnis – wir wurden das erste mal so richtig gefilzt. Auf albanischer Seite ging wie gewohnt alles glatt, doch der Grenzbeamte auf montenegrischer Seite wollte es genauer wissen. So verbrachten wir knapp eine Stunde im Niemandsland zwischen den beiden Staaten. Unser gesamtes Gepäck wurde dabei durchsucht. Danach gabs noch als Draufgabe einmal Tourmobil auseinander- und dann wieder zusammenbauen. Nachdem wir nichts zu verzollen hatten, durften wir unsere Reise wieder fortsetzen.

In Montenegro waren wir gleich von den wirklich großteils neuen Straßen und der angenehmen Fahrweise überrascht. Die Unterkunft war schnell gefunden und so gings zum Abendessen beim Italiener. Der regionale Rotwein durfte dabei natürlich nicht fehlen.

Morgens konnten wir dann endlich wieder dem eigentlichen Zweck der Reise nachkommen – wir haben im Stadtpark musiziert. Vor allem einige Kleinkindern mit ihren Eltern\Großeltern zeigten sich vom ungewöhnlichen Sound begeistert. Im Anschluss an unseren wertvollen Beitrag zum kulturellen Leben Podgoricas haben wir noch die Stadt erkundet. Vor allem die Millenium Bridge ist uns aufgefallen – hat uns irgendwie an Bach erinnert. Aber seht auf den Fotos selbst! Gut gestärkt sind wir im Anschluss Richtung Kotor aufgebrochen.

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The trip to Podgorica had been amazing. We’ve seen mountains which end in big lakes and lovely hills. At the boarder a great adventure was waiting for us – we got checked for the first time. At the albanian boarder we were just allowed to pass as usually. On the side of Montenegro they checked our whole luggage and our car. Therefore we had to stay between the boarders for about an hour. Cause we got nothing to declare we were just able to continue our journey.

At Podgorica we wer really impressed by the brandnew roads and the good drivers. We found our flat very fast and afterwards we went out for having dinner at an italian restaurant. We also tested the regional wine.

In the morning we were able to come to make some music. In a cosy park we found a nice spot which served us as our stage. Especially small children with their parents\grandparents liked our strange music. After giving the city a small impression about austrian culture we explored the city. When we noticed the millenium bridge we had to think about Bach (village nearby our village) – just take a look at the pictures! After lunch we started our journey to Kotor.

 

Tirana

Der Trip nach Tirana war von einer überwältigenden Landschaft geprägt. Wir wählten die Route über Südmazedonian um das Land noch etwas besser kennen zu lernen. Das Städtchen Ohrid idyllisch am „Ohridskoezero-See“ gelegen ist dabei besonders aufgefallen. Unser Navigationssystem hielt wieder einmal ein absolutes Highlight bereit. Etwa vier Kilometer durften wir über eine Art Schotterweg durch mazedonische Felder fahren. Warum wissen wir nicht wirklich – war auf jeden Fall mal was anderes. Eine Art Passstraße führte dann vom Grenzübergang in die Landeshauptstadt. Die Autobahnen in Albanien sind zwar kostenlos, dafür gibt es auch nicht wirklich viele davon. Allerdings wird überall fleißig gebaut. In der Stadt angekommen erhielt Mani gleich einen Crashkurs in albanischer Fahrweise. Schnelle Spurwechsel, komplizierte Kreuzungen und Blinker ohne Funktion stehen auf der Tagesordnung. Sicher in der Unterkunft angekommen brachen wir zum Abendessen auf. Eine große Portion Fleisch wartete in einem Grill auf uns. Danach haben wir den Abend gemütlich beendet, da wir von der knapp sechsstündligen Fahrt doch einigermaßen gerädert waren.

Morgens gings dann gut erholt zur Stadtführung. Dabei haben wir erfahren, dass Albanien bis 1991 kommunistisch organisiert war. Derzeit sind sie im Begriff die öffentliche Infrastruktur auf den heutigen Stand zu bringen. Für die auffällig vielen Mercedes-PKW in ganz Albanien hatte unser Tourguide eine simple Erklärung. Nach 1991 waren die Straßen in einem sehr schlechten Zustand und die meisten Fahrzeuge hatten massive Probleme mit diesen widrigen Verhältnissen. Nur deutsche Fahrzeuge konnten damit umgehen. Die Vorliebe dafür ist den Albanern geblieben und so sind heute immer noch (fast) ausschließlich deutsche Fabrikate zu sehen. Ebenfalls bemerkenswert ist, dass Albanien im kommunistischen System etwa 700.000 Kampfbunker zur Landesverteidigung errichtet hat. Faszinierend vor allem deshalb da das Land etwa drei Millionen Einwohner hat und jeder Bunker mindestens zwei Soldaten aufnehmen konnte. Macht also geschätzt über einen Bunkerplatz pro Person. Dazu gibts noch zahlreiche unterirdische Tunnel und Schutzräume für die Zivilbevölkerung.

Heute ist Albanien eine Demokratie und im Begriff die notwendigen Strukturen aufzubauen. Bemerkenswert sind dabei vor allem die neuen Gotteshäuser der bulgarisch-orthodoxen, römisch-katholischen und muslimischen Gemeinde. In der kommunistischen Zeit war Albanien atheistisch und alle Gotteshäuser bis auf eine alte Mosche wurden abgerissen. Die Religionen zeichnen sich heute durch ein friedliches Miteinander aus. Im Stadtzentrum wird zusätzlich eine große Mosche gebaut. Die Tour führte uns darüber hinaus zu einigen interessanten kommunistischen Bauten, beispielsweise einer Art Pyramide. Am besten gefallen haben uns die älteren Gebäude rund um den Stadtplatz. Die meisten von ihnen wurden in den 1920er Jahren erbaut. Nach einem kurzen Mittagessen gings dann weiter nach Podgorica.

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On our trip from Skopje to Tirana we have been able to enjoy a great landscape. We took the route through the southern part of Mazedonia and passed the beautiful city Ohrid which is located at a nice lake. Our navigation system tried to show us the real backlands of Mazedonia and so we drove for about four kilometers over a amazingly bad prepared road in the middle of nowhere. We still don’t know why – but it has been funny somehow. After passing the boarders we passed a region with high mountains. Then we took the highway to Tirana. You can use albanian highways for free, but at the moment there are not too much of them. Nevertheless they are building new ones quite everywhere. In the city Mani got in touch with the albanian traffic style. Cars are changing lanes immediately and very often and traffic rules are more or less recommendations. After we arrived safely in our flat we went out for another portion of meat.

In the morning we joined the city tour. There we found out that Albania was ruled by a communist government until the year 1991. At the moment to bring their public infrastructure to a better level. Then we asked the tourguide why there are so many Mercedes-Benz cars everywhere in Albania. The reason is quite very simple. After 1991 the roads had been in a very bad condition and german cars were the only which had been able to deal with this conditions. Nowadays roads are at one of the best levels in the whole region, but they still like german cars very much. In addition we found out that Albania built more than 700.000 bunkers until 1991. This is fascinating cause the country has about 3 million inhabitants and every bunker is built for two or more soldiers. So there is even more than one place per person. In addition they built many tunnels for the not fighting parts of their society.

Today Albania is a democracy and is on a good way to become a modern country. Remarkable are especially the new churches of different religions. They live together in peace an harmony and still suffer from the fact that religion was not allowed during communist time. At the moment in the city center a big mosque is under construction. After that we just passed some good old communist buildings. The most interesting one is a kind of a pyramide where you are able to climb the top of it. The old buildings around the main square had been the most beautiful ones in our opinion. They were built during the 1920s. After a short lunch we made us on the way to Podgorica.

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Skopje

Nach einem erleuchtenden Besuch im bezaubernden Kloster Rila fuhren wir mit dem Tourmobil weiter Richtung Skopje. Dabei wählten wir die Route über einen Nationalpark mit schönen Tälern und Schluchten. Bereits am Grenzübergang wurden wir dann wirklich freundlich in Mazedonien empfangen – der Grenzbeamte sprach sogar (fast) perfekt Deutsch. Danach gings weiter in die Hauptstadt. Nach dem tollen Aufenthalt in Sofia lag unsere Messlatte schon ziemlich hoch – trotzdem wurden wir nicht enttäuscht.

Beim abendlichen Besuch der Innenstadt waren wir gleich überwältigt vom Hauptplatz mit seinen unzähligen Highlights. Neben der bekannten Brücke stechen vor allem die zahlreichen Statuen sofort ins Auge. Die bemerkenswerteste von ihnen ist wohl der „reitende Soldat“. Sie stellt Alexander den Großen in heldenhafter Pose dar und ist die größte Reiterstatue die wir beiden je gesehen haben. Seine Mutter und sein Vater haben jeweils fast gleich große Statuen mit Brunnen in der Nähe. Dann sind da noch die gefühlt 10.000 anderen Statuen in der Innenstadt von mehr oder weniger bekannten Mazedoniern oder Menschen aus verschiedensten Teilen der Welt.

Von diesem ersten Eindruck getragen gönnten wir uns in der Nähe ein gutes Abendessen. Original mazedonische Küche mit einem regionalen Rotwein bescherten uns einen kulinarisch herausragenden Abend. Wer also in Skopje ein gutes Restaurant sucht ist dort gut aufgehoben. Gut gestärkt erkundeten wir im Anschluss die Altstadt und fanden dort zahlreiche Bars mit Livemusik um den Abend gemütlich ausklingen zu lassen.

Am nächsten Tag machten wir uns dann zu zwei besonderen Programmpunkten auf. Zuerst gings auf den Berg „Vladno“ der durch das Millenium Cross bekannt ist. Der Aufstieg wurde durch eine Seilbahn stark erleichtert. An dieser Stelle ein Dankeschön an die Firma Doppelmayr – sehr schönes Projekt! Am Gipfel angekommen erwartete uns ein sensationeller Blick über Skopje und Umgebung. Das Kreuz selbst ist natürlich auch ein absoluter Höhepunkt. Immerhin ist es das größte Metallkreuz der Welt und fast doppelt so hoch wie die Christusstatue am Zuckerhut von Rio. Daneben wird übrigens gerade ein monumentaler Fernsehturm mit einem drehenden Restaurant gebaut – war aber leider noch nicht fertig.

Im Anschluss fuhren wir dann in das „Mlatko Valley“. Dort ist ein Stausee und eine der größten Höhlen Europas zu finden. Das vor etwa 100 Jahren errichtete Kraftwerk gilt als einer der Meilensteine für die wirtschaftliche Entwicklung der Metropolregion. Heute wird es offensichtlich von der österreichischen EVN betrieben, deren Logo übrigens überall in der Stadt zu sehen ist. Nach etwa einanhalb Stunden Wanderspaß und einem Fotoshooting (die Bilder sehen irgendwie aus als wären sie im südasiatischen Raum entstanden – aber seht unten selbst) gings dann zurück in die Skopje. Abends sind wir dann noch kurz ins Stadtzentrum um die Stadt bei Nacht zu fotografieren.

Morgens folgte dann die traditionelle Stadtführung. Unser Tourguide „Miche“ präsentierte uns Skopje von den verschiedensten Seiten. Besonders bemerkenswert ist die Gedenkstätte zu Ehren Mutter Theresas. Sie gilt als die bekannteste und populärste Person der Stadt und ist unweit des heutigen Hauptplatzes geboren. Durch ihr Wirken in Indien erlangte sie weltweite Bekanntheit und wird noch dieses Jahr heilig gesprochen. Der erhaltene Friedensnobelpreis scheint dabei schon fast nebensächlich. Im Anschluss erkundeten wir den Rest der neuen Innenstadt und erhielten endlich eine Begründung für die große Anzahl an neuen Prunkbauten – das Projekt Skopje 2014. Vor einigen Jahren wurde dieses von der Regierung ausgerufen und sollte die Stadt bis ins Jahr 2014 wesentlich attraktiver machen. Dass dabei auf einen für die Region absolut untypischen Baustil zurückgegriffen wird, schien auch die anderen Touristen ein wenig zu wundern. Kann die Stadt doch auf eine über 6.000-jährige Geschichte zurückblicken. Interessant ist dabei vor allem, dass so viele Elemente bekannter europäischer Städte zu finden sind. Beispielsweise wird am Hauptplatz gerade so etwas ähnliches wie die spanische Treppe gebaut. Danach durften wir dann etwas von der großartigen Kultur des Landes erfahren. Der Besuch des Marktes war dabei ein absolutes Highlight. Danach gings noch zur alten Festung und in die Moschee. Der weltoffene Imam bereitete uns einen herzlichen Empfang in seinem schönen Gotteshaus.

Der Hunger nach der knapp vierstündigen Tour war groß und so gings zum Grill in die Altstadt. Nach perfekt zubereitetem Fleisch brachen wir unsere Zelte in dieser Stadt ab und machten uns auf den Weg nach Tirana.

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After a lovely visit to the Rila monastery we continued our trip to Skopje. Therefore we passed an outstandig national park with a beautiful nature. At the boarder they gave us a very warm welcome. One of the guys was even able to speak almost perfectly german – so we had a quite nice chat with him. After the beautiful stay in Sofia we were not sure if Skoje could compete – but we didn’t got disappointed.

At the first visit of the city center we were overhelmed by the main square. In addition to the famous stone bridge the amazing high number of statues are very impressive. The most adorable one is the „soldier on horse“. It shows ‚Alexander the great‘ on his horse. It’s probably the biggest horse statue we ever have seen. His parents just have a monument with almost the same size just nearby.

With this first good impression we decided to get a good dinner. We enjoyed the evening with typical mazedionian food and a regional wine. We can highly recommend the restaurant where we have been – food has been very delicious. Afterwards we explored the oldtown of Skopje. There we found many great bars where a lot of bands have been playing – this made the day perfect.

On the next day two special locations have been waiting for us. First we went on the mountain „Vladno“ which is known for the millenium cross. A ropeway made getting up there quite easy. Thanks to the austrian company ‚Doppelmayr‘ – great job! At the top an amazing view on Skoje waited for us. The cross is the biggest one made of steel in the whole world and almost twice as high as the famous statue in Rio de Janeiro. Beneath it a huge tower is under construction – it’s a pitty he still wasn’t finished.

The second trip on this day brought us to the „Mlatko valley“. It is famous for a beautiful ake and one of europes biggest caves. A more than 100 year old power plant was one of the main drivers for economical development in the region. Today the austrian company EVN is operating it. You can find their brand spread all over the city. After almost two hours of hiking and a great session of taking pictures (they look like they have been taken in Southasia – but have a look at the end of this text) we went back to the city. There we went into the citycenter to take some pictures at night.

In the morning we attended a citytour. Our guide ‚Micha‘ showed us Skopje from different sides. Absolutely remarkable have the monument of „Mother Theresa“ have been. She is the most famous and popular person ever born in this city. Her work in India made her world famous and she well get a saint within this year. It’s almost not necessary to mention she received the nobel price for peace. Then we took our chance to inform us about all the new amazing buildings in the city center and finally found the explenation – a project called Skopje 2014. With that project the government wants to make the city more attractive. Why they are building everything in an absolutely untypical style for this region was also a miracle for all the other tourists. For example at the mainsquare something like the ’spanish steps are under construction. Nevertheless the new buildings make the city very interesting and worth a visit. As a next step we had a look at the oldest parts of town. The old market was one of the most remarkable places we met. Afterwards we climbed the fortress and visited the mosque. The openminded imam gave us a very warm welcome.

We quite have been hungry after the four hours walking tour, so we went to have lunch. At a typicall mazedonian grill we ate delicous meat before we left heading to Tirana.

Sofia

Nach einem durchwachsenen Aufenthalt in Belgrad waren wir irgendwie froh wieder auf der Straße zu sein. Landschaftlich zeigte sich Serbien von der schönsten Seite und so durften wir bei strahlendem Sonnenschein Richtung Sofia aufbrechen. Sanfte Hügel wechselten sich mit schroffen Felsen ab. Am Grenzübergang gings wieder zurück in die Europäische Union – „home sweet home“. Bulgarien präsentierte sich uns bereits auf den ersten Blick als sehr modernes und westlich geprägtes Land.

Nach dem Bezug unseres Appartements gings in die Innenstadt. Dort erwartete uns eine wunderschöne Fußgängerzone mit zahlreichen Cafes und Restaurants. Bei einem Italiener fanden wir unser Zuhause und genossen den Abend. Ein gutes Fläschlein Wein durfte dabei nicht fehlen und so nutzten wir gleich die Gelegenheit auf den Nachwuchs unserer Musikkapelle anzustoßen. An dieser Stelle herzliche Gratulation und alles Gute an Beatrix und Harry mit dem „Nachwuchstalent Elias“. Leider verpassten wir die Ausrückung – die Feier wird aber nachgeholt!

Am Morgen gings dann zur Stadtführung in die Innenstadt. Unsere Stadtführerin Alex gab uns einen wunderbaren Einblick in die Innenstadt von Sofia. Zahlreiche Kirchen, Kathedralen, Moscheen und Synagogen stehen für die gelebte Religionsfreiheit in Bulgarien – sehr beeindruckend! Auch die kurzen Ausflüge in die Geschichte der Stadt waren hochinteressant – immerhin existiert schon seit etwa !6.000! Jahren eine Siedlung an diesem Ort. Alles in Allem können wir den Besuch von Sofia nur empfehlen – sehr schöne Stadt mit absoluten Highlights in der Innenstadt. Zu Mittags gabs dann einen Besuch beim Sushianer.

Danach gings in den südlichen Teil von Bulgarien. Das Örtchen Rila mit seinem bulgarisch-orthodoxen Kloster gilt als absoluter Geheimtipp. Und so wagten wir uns ins bulgarische Hinterland. Irgendwie wars wie daheim – schneebedeckte Berge und eine beeindruckende Naturkulisse.

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After a quite strange time in Belgrad we were happy to get back on the road again. On our way to Sofia Serbia presented itself on the best way. Cosy hills together with high mountains – we really like that. At the boarder we got back to the European Union – home sweet home. From the first moment Bulgaria showed its modern and western lifestyle to us.

After we checked in at our appartment we went to the oldtown. There we found a lovely pedestrian area with many cafes and restaurants. At an italian restaurant we had dinner and enjoyed the evening. Because friends of us (also members of „Musikkapelle Holzgau“ (traditional austrian brassband)) receveid a son, we used the situation to have a drink on our new little musician Elias. Congratulations and all the best! We will have a party when we are back!

On the next morning we went to the city tour. Our tour guide Alex showed us the oldtown of Sofia. Churches from different religions are monuments for the way how serious religios freedom is taken in Sofia – very nice! The short journeys back into the history of the city also had been great – here since at this place people are living for more than !6.000! years. Tu sum up – we can highly recommend to visit Sofia. Fur lunch we just had some „american style sushi“.

Later we took to car and headed to the southern part of Bulgaria. The small village Rila with his bulgarian-orthodoxe monastary is a hidden spot which is worth a visit. Therefore we searched our way into the bulgarian countryside. Somehow it was like at home – snowcovered mountains and a lovely nature.

 

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Belgrad

Nach einer erlebnisreichen Fahrt in der wir erstmals die Europäische Union verlassen haben, sind wir im schönen Belgrad angekommen. Vor allem verkehrstechnisch präsentierte sich die Metropole an der Donau als herausragend spannend – viele sich kreuzende Spuren, zahlreiche Ampeln mit sehr langen Rotphasen, interessanter Fahrstil und noch interessantere Fußgänger trugen zu einem (bisher) absolut unvergleichlichem Erlebnis bei. Mani meisterte die Herausforderung souverän und ein bewachtes (ACHTUNG diese Info wird im weiteren Verlauf noch eine Rolle spielen) Parkhaus für unseren roten Rennboliden war bald gefunden. Beim Check-In wartete der beste Aufzug ever auf uns – das Erlebnis ist schwer in Worte zu fassen…

Nach einer zweiten Runde Gepäck vom Parkhaus in unser Appartement tragen, gings dann in die Altstadt. Dort fanden wir schnell ein aussergewöhnlich schönes Gässchen wo wir einen gemütlichen Abend mit ein paar Einheimischen verbrachten. Am nächsten Tag stand die Stadtführung auf dem Programm. Der Regen machte uns allerdings einen Strich durch die Rechnung und so gings nach dem Abendessen früh ins Appartement, schließlich gehts am nächsten Tag nach Sofia.

Am Morgen gings dann gut gelaunt Richtung Parkgarage. Dort erwartete uns eine böse Überraschung – unser Auto wurde in der Nacht aufgebrochen. Der Täter/Die Täterin (wir gendern natürlich) hatte uns eine Scheiben links hinten eingeschlagen und sich somit Zugang zum Kofferraum verschafft. Das Ergebnis = drei Koffer (mit unserer gesamten Bekleidung), ein Rettungsrucksack und Flos Melodica haben somit einen neuen Besitzer. Interessanterweise scheinen Lederhosen, Trachenjacken und Trachtenhüte bei serbischen Autoknackern nicht sonderlich beliebt zu sein – in anderen Worten: unser Duo-Edelweiss Outfit hat überlebt!

Als erstes haben wir dann mit dem Sicherheitsdienst des Parkhauses die Polizei verständigt. Die erste Streife traf bald darauf ein und wurde wenig später von einer offensichtlich zuständigen Zivilstreife abgelöst. Dann gings kurzzeitig zu wie bei CSI Belgrad – Fingerabdrücke, Tatortsicherung und Beweisfotos inklusive! Für wahre CSI-Seher ein absolutes Muss. Nach unserem Protokollmarathon folgte dann ein Kurzausschnitt aus der bekannten Kindersendung „Asterix und Obelix“. Nachdem wir mehrere Stunden auf dem Polizeirevier gescheitert sind, unterstützte uns dann die österreichische Botschaft. An dieser Stelle noch herzlichen Dank für die tolle Unterstützung. Lange Rede kurzer Sinn – am nächsten Tag gings mit Passagierschein A38 und neuer Autoscheibe wieder weiter. Bilanz: Drei Tage in Belgrad, drei Koffer und ein paar sonstige Gegenstände haben einen neuen Besitzer/neue Besitzerin und Stadtführung gabs keine. :-/

After a hilarous drive we finally reached the beautiful city Belgrad. Therefore we left European Union for the first time on our trip. Especially the traffic in Belgrad impressed us very much. Many confusing lanes, lights and signs were a perfect combination with interesting drivers and pedestrians. Mani went through it easily and a guarded parking house was found immediately. On our way to the appartment the coolest elevater ever waited for us – words cant describe that…

After carrying our luggage to the appartment we went to the oldtown. There we found an amazing little street where we spent an nice evening with some locals. On the next day we planned to go on the city tour but the rain made this impossible. After having dinner we went to our appartment to be prepared for the trip next day to Sofia.

On the next morning we went to our parking garage and got a little shocked. Our car had been broken up during the night. The thief crashed one of our windows and took three suitcases, our medical backpack and Flos melodica (instrument). Serbian thiefs probably dont like traditional austrian clothing, because they left our „Duo-Edelweiss outfit“ back.

First with the help of the parkhouse security-staff we called the local police. They immediately arrived and called the specialists. Then CSI Belgrad started – fingerprints, taking pictures and all the great stuff from tv! For CSI-fans a must-have-done. After giving the needed information to the police a short episode of „Asterix and Obelix“ (famous television series for children) happened. We had to search for hours for a paper we needed from the police. It was just like searching for „Passagierschein A38“. The Austrian embassy helped us and therefore we were able to continue our trip. If we sum up the stay in Belgrad: three days in the city, much of our stuff has a new owner, we were not able to take a city tour :-/

 

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Zagreb

Am frühen Abend sind wir in Zagreb angekommen und haben unser Appartement bezogen. Die geniale Location direkt am Hauptplatz wurde nur noch von der überwältigenden Aussicht übertroffen. Die BPW-Party wurde aufgrund der verschobenen Entscheidung kurzerhand abgesagt. So gings noch auf einen kurzen Abstecher ins „American Steakhouse“ um im Anschluss die Bars der Stadt zu erkunden.

Nach einer geruhsamen Nacht gings gleich am Vormittag zur obligatorischen Stadtführung. Die Upper-Town mit dem Hauptplatz und dem weltbekannten Kanonenschlag von Zagreb ließen wir uns natürlich nicht entgehen. Ein Besuch im Dom machte die Tour perfekt. Nach dem gefühlten Marathon musste eine deftige Stärkung her. Da gibts nur eins – Sushi! Ein guter Sushianer war schnell gefunden und die ersten drei Teller verspeist. Dann war klar – eine runde geht noch. Der Sushianer nebenan freute sich natürlich auch über unseren Besuch.

Gut gestärkt gings dann zum „Hufeisenpark“. Eine atemberaubende Aneinanderreihung von Prunkbauten mit riesigen Gärten – oder in Manis Worten „schea, so schea!“. Im letzten Park war es dann soweit. Die Spannung stieg und das städtische WLAN brachte uns mittels Live-Stream mitten hinein ins österreichische Wahlgeschehen. Nach zwei spektakulären Folgen „Weißblaue Geschichten“ (Wie spannend kann der Ausbruch eines Löwen sein!) war es dann soweit. Unser Innenminister gab das Ergebnis der Wahl bekannt. Ein paar kurzen Ausrufen der Freude folgte eine spontane Tanzeinlage im Stadtpark. In der bekanntesten Pub-Straße von Zagreb feierten wir ausgiebig das Ergebnis.

Nach dem Checkout folgte der spektakulärste Moment der bisherigen Reise. Das Duo Edelweiss trat zum ersten Mal in Zagreb auf. Der Hauptplatz der Stadt schien dafür perfekt geeignet und die Show konnte beginnen. Nach kurzem Aufbau grüßten die „drei kleinen Edelweiss“ die Menschenmassen. Schnell waren viele Fans gefunden und sogar die lokale Polizei zeigte sich begeistert. Kurzum – der erste Auftritt 2016 ist geglückt! Mit diesem guten Gefühl gings nach dem Mittagessen auf Richtung Belgrad.

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After arriving in Zagreb we checked in at our appartment. The perfect location at the main square was just outperformed by the amazing view. The party for the election of the Austrian President had to be cancelled and therefore we went to the „American Steakhouse“. Afterwards we explored the pubs of Zagreb.

After a relaxing night we attended the compulsory city tour. We visited upper-town with the main square and the world-famous cannon beat and the Zagreb Cathedral. After the exhausting tour we needed a solid meal to recover. Clear desicion – sushi! A good restaurant was found easily and we ordered the first three plates. Another round in the next sushi restaurant made our day.

After that we felt strong enough to walk through the horseshoe-park. Many breathtaking buldings with huge gardens – or in the words of Mani „beautiful, so beautiful!“. In the last park the clock showed half past four and the result of the presidential election would be emerged the next seconds. So we found a wireless lan and followed the ORF2 live-stream. After two great episodes of „Weißblaue Geschichten“ our minister for inner affairs published the official result. Boundless joy led us to dance in the city park. After that we enjoyed the evening in the Pubs of Zagreb.

After checking out the most spectacular moment of our tour was about to start. We performed in Zagreb for the first time. The main square of the city seemed perfect and the show started. With „drei kleine Edelweiss“ we started our performance. The crowd was excited very fast and even the local police liked our music. To sum up – our first performance was successful! With that good feeling we started our trip to Belgrad.

 

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Tourstart – Balkan 2016

Es ist soweit. On the road again. Wir sind wieder on tour.

Nach einer fulminanten und legendären Tour durch Nordosteuropa im letzten Jahr gehts nun nach Südosteuropa.
Auf der letzten Tournee hatte unser Reiseblog http://www.duoedelweiss.at immerhin über 500 regelmäßige LeserInnen aus knapp 20 verschiedenen Nationen. Darum war gleich klar – der Blog wird wieder aktiviert.

Nach monatelanger Vorbereitung mit zahlreichen intensiven Proben ist es nun so weit. Das Tourmobil ist vorbereitet und die Instrumente sind eingepackt. Es geht los. Als Fahrer zeichnet Mani alias Captain Blumenchild frü die richtige Spur verantwortlich. Co-Pilot Florian, auch DJ Kloten genannt, sorgt für den richtigen Sound und navigiert durch die unendlichen Weiten des Balkans.

Der erste Tourstopp erfolgte dieses Jahr bereits in Innsbruck. Am WIFI gaben wir für die TeilnehmerInnen der Rhetorik-Akademie Tirol unsere zwei Klassiker zum Besten. Dem frenetischen Applaus folgte ein kurzer Verabschiedungssekt und dem offiziellen Tourstart stand somit nichts mehr im Wege.

Die Reise führtr uns über den Felbertauern ins sch OE ne Osttirol. Nach einer kleinen St AE rkung gings dann weiter nach Slowenien. Musiktechnisch hatte Mani bereits gute Vorarbeit geleistet und die Rolling Stone Magazine 500 Greatest Hits Of All Time mitgebracht – 33 Stunden voller Klassiker und Evergreens. Schnell war klar – die geben wir uns!

Mit Buffalo Springfield und ihrem Klassiker `For What Its Worth` verließen wir standesgemäß das österreichische Staatsgebiet. Led Zeppelin höchstpersönlich begrüßte uns gegen Abend in Ljubljana. Nach dem Einchecken gings dann gleich in die Innenstadt. Ljubljanas Fu SS ballteam holte sich an diesem Tag die Meisterschaft und dementsprechend wurde dieser Freudentag von zahlreichen begeisterten Menschen gefeiert. Die Fangesänge „Ooooooolimpija, oooooooolimpija, oooooooolimpija!“ waren schnell gelernt und die Zahl der lokalen Freunde erhöhte sich schlagartig von 0 auf unendlich. Ein gemütlicher Ausflug in das Nachtleben rundeten den ersten Tourtag perfekt ab.

Am Vormittag gings dann zur Stadtführung in die bezaubernde Altstadt von Ljubljana. Der obligatorische Besuch der Sonntagsmesse durfte dabei genau so wenig fehlen wie die unzähligen fast schon kitschigen Brücken. In der Fußgängerzone haben wir dann original slowenische Spezialitäten verkostet. Gut gestärkt gings dann mit dem Schrägaufzug auf die Festung. Der harte Aufstieg wurde mit einem atemberaubenden Panorama belohnt. Architektonisch gesehen fällt die Renovierung des Schlosses in die Kategorie „absolut bemerkenswert“. Am frühen Abend gings dann weiter nach Kroatien. Die Hauptstadt Zagreb war bald erreicht und wieder begrüßte uns ein absoluter Weltstar mit Titel 106 „Bob Dylan – Mr. Tambourine Man“. Mal sehen was die kroatische Metropole für uns bereithält.

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On the road again. We are on tour again.

After a legendary tour through northeastern-europe last year we are now heading southeastern-europe.
During our last tour our blog http://www.douedelweiss.at was regularly read by almost 500 people from about 20 different nations. Therefore it was clear that we have to activate our blog again.

After a long preparation with many hard practicing sessions we finally reached THE DAY. The car is prepared and the instruments are ready to go on journey. Mani „captain Blumenchild“ will drive and Flo „DJ Kloten“ as the co-pilot will take care of the entertainment and will navigate through the broad expanse of the Balkan.

The first stop was already in Innsbruck this year. At the socalled WIFI we played our two classics for the participants of the „Rhetorik-Akademie Tirol“. After a hurricane of applause and a glas of sparkling wine we felt ready to start the tour.

First we took the „Felbertauern“ to reach the lovely eastern Tyrol. After having dinner we continued to Slovenia. Mani prepared the legendary „Rolling Stone Magazine 500 Greatest Hits Of All Time“ – or in different words – 33 hours of classics and evergreens. Clear desicion – we have to hear them all!

Buffalo Springfield`s „For What Its Worth“ accompanied us safe to Slovenia. In the evening Led Zeppelin gave us a warm welcome in Ljubljana. After checking in at the hotel we headed out to the city center. The local footballclub won the croatian-championship that day and so crowds of people were partying on the streets. The anthem of the club was quite easy to learn „Ooooooolimpija, oooooooolimpija, oooooooolimpija!“ and so we increased the number of true friends in the Ljubljana immediately. Afterwards we took a short look to the glamorous nightlife of Ljubljana.

In the morning we explored the nice oldtown of Ljubljana. Of course we also attended the holy mass and we visited all the lovely bridges. To get an impression about slovenian cuisine we tried many local specialities in a cosy restaurant. After eating this amazing bulk of meat we took the cable car to the city fortress. The challenging way up was awarded by an amazing view. For people which are into architectal stuff an absolutely „must-have-seen“. Later we continued our journey. In Zagreb the capital of Croatia the worldwide famous Bob Dylan gave us a very warm welcome with his hit „Mr. Tambourine Man“.

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